Hypnosepraxis - naturheilpraxis-balance Sylvia Prescher
  Indianisches Heilwissen
 
India­ni­sche Heil­pflan­zen
673 india­ni­sche Heil­kräu­ter hat die Schul­me­di­zin inzwi­schen aner­kannt und erfolg­reich ein­ge­setzt. Die Native Ame­ri­cans unter­schei­den aus­ge­hend von den jewei­li­gen Eigen­schaf­ten weib­li­che und männ­li­che Pflan­zen, die außer­dem in warme und kalte Kräu­ter unter­teilt wer­den.
Sal­bei wird auf­grund sei­nes gera­den hohen Wuch­ses mit dem männ­li­chen Prin­zip asso­zi­iert, wäh­rend das bieg­same Süß­gras für das Weib­li­che steht. Beide Kräu­ter wer­den bei Rei­ni­gungs­ze­re­mo­nien ein­ge­setzt. Zu den kal­ten Pflan­zen zäh­len bei­spiels­weise Kür­bis, Melone oder Aloe Vera, da sie küh­lend und ent­zün­dungs­hem­mend wir­ken. Warme Pflan­zen wie Chili oder Cayenne­pfef­fer regen die Durch­blu­tung an und wir­ken wär­mend.
Bei einem Son­nen­stich wird zunächst eine wär­mende Brühe aus Ros­ma­rin und Chi­li­scho­ten ver­ab­reicht, um für kurze Zeit die Tem­pe­ra­tur zu erhö­hen. Danach wer­den was­ser­hal­tige kalte Pflan­zen wie Kür­bis, Melone oder Gurke gege­ben, um das Fie­ber lang­sam zu sen­ken.
Für die India­ner sind Pflan­zen ihre Brü­der und Schwes­tern, die mit Respekt behan­delt und die nicht ver­schwen­det wer­den sol­len.

India­ni­sche Heil­kräu­ter,
die auch hier­zu­lande erhält­lich sind
Ame­ri­ka­ni­scher Gin­seng – Regt die Durch­blu­tung und den Zell­stoff­wech­sel an, sta­bi­li­siert das Ner­ven­sys­tem, senkt den Blut­zu­cker­ge­halt, bewirkt außer­dem eine Ver­zö­ge­rung des Vit­amin C-Abbaus im Blut
Aloe – Wirkt abfüh­rend, gegen Blä­hun­gen und Hus­ten, äußer­lich ange­wen­det gegen Haut­rei­zun­gen, Ver­bren­nun­gen, tro­ckene Haut oder rheu­ma­ti­sche Erkran­kun­gen
Echin­acea – Heilt Wun­den, Abszesse, Ver­bren­nun­gen und Insek­ten­sti­che, wirkt rei­ni­gend auf Blut, Leber und Nie­ren, stärkt das Immun­sys­tem
Cayenne – För­dert die Durch­blu­tung, stärkt das Herz und unter­stützt die Ver­dau­ung. Eine Prise Cayenne in die Schuhe gestreut, hilft gegen kalte Füße.
Kamille – Wirkt beru­hi­gend, lin­dert Magen­be­schwer­den, rei­nigt und beru­higt die Atem­wege bei grip­pa­len Infek­ten
Löwen­zahn – Hilft bei Ver­stop­fung und wirkt harn­trei­bend
Mais Tee aus Mais­blät­tern oder –grif­feln wirkt bei Ver­stop­fung und Durch­fall, bei Nie­ren– und Bla­sen­lei­den, wirkt außer­dem blut­druck­sen­kend und kräf­ti­gend auf das Herz
Nepata Cata­ria (Kat­zen­minze) – Wirkt beru­hi­gend und Schlaf för­dernd.


1. Beinwell
Die Heiler verwenden Tees, Salben und Pulver gegen Anämie, Bronchitis, Verstauchung, Arthritis.

2. Hamamelis
Ein Sud aus Rinde oder Blättern der Zaubernuss wird zur besseren Wundheilung aufgetragen.

3. Lapacho
Gilt als "Baum des Lebens". Tee aus seiner Rinde wirkt antibakteriell und ist zudem gut gegen Bluthochdruck.

4. Cayenne
Fördert die Durchblutung und unterstützt die Verdauung. Eine Prise in den Schuhen wärmt die Füße.

5. Weidenrinde
Ein Brei aus Weidenrinde lindert Kopfschmerzen. Der Wirkstoff Salicylsäure steckt in Aspirin.

6. Kürbis
Die Kerne werden bei Nierenproblemen gekaut. Wir nutzen sie bei Blasen- und Prostatabeschwerden.

7. Aloe vera
Aus den Wurzeln und Blättern stellen die Heiler eine Salbe gegen Brandwunden her.

8. Mais
Gilt bei den Indianern als Allheilmittel gegen Durchfall, Fieber und Herz-Kreislauf-Probleme.

9. Lebensbaum
Ein Brei seiner Blätter lindert Schwellungen. In der Homöopathie: zur Abwehrstärkung.

10. Sonnenhut
Die Blätter dienen als Wundpflaster, der Tee wird getrunken, um Entzündungen vorzubeugen.

Bildergebnis für indianische kräuter